FAQ

Ihre Fragen – unsere Antworten

Woher kommen die basic Markenprodukte?

Alle Produkte, die unseren Namen „basic“ tragen, werden von namhaften Herstellern ökologischer Produkte extra für uns – nach unseren strengen Qualitätsvorschriften – hergestellt. Unabhängige Kontrollstellen überprüfen sehr genau, ob unsere Qualitätsansprüche erfüllt werden. So können Sie sich darauf verlassen: Wo „basic“ draufsteht, ist auch „basic“ drin – ein Produkt, das nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und unseren eigenen Bio-Qualitätsvorschriften im Einklang mit der Natur erzeugt wurde.

Mehr zu den basic Markenprodukten

Warum gibt es bei basic nicht nur deutsches Obst & Gemüse?

basic bietet, vorzugsweise und wann immer es möglich ist, Bio-Obst und -Gemüse entsprechend der Saison an – idealerweise aus heimischen Regionen. Da aber in unseren Bio-Supermärkten die Nachfrage oft größer ist als das heimische Angebot, heute auch bei den Biokunden Obst- und Gemüse-Sorten, die nur im Ausland gedeihen, sehr gefragt sind und viele unserer Kunden z. B. Tomaten auch im Winter wollen, importieren wir bei Bedarf Ware aus dem europäischen und dem außereuropäischen Ausland. Wir orientieren uns mit unserem Angebot immer an den Wünschen unserer Kunden – d. h., wir versuchen auch exotische Wünsche entsprechend der Nachfrage zu erfüllen, getreu unserem Motto: Bio-Genuss für alle.

Sind Bio-Obst und -Gemüse frei von Schadstoffen?

Im Rahmen des Ökomonitorings Baden-Württemberg werden ökologische Lebensmittel systematisch untersucht. Hinsichtlich der Ergebnisse unterscheidet sich ökologisches Obst und Gemüse sehr deutlich von konventionell erzeugter Ware, sowohl bezüglich der Häufigkeit von Rückstandsbefunden als auch der Rückstandsgehalte chemisch-synthetischer Pestizide. Bei der Mehrzahl der Proben aus ökologischem Anbau waren keine Rückstände an Pflanzenschutzmitteln nachweisbar. Sofern Rückstände festgestellt wurden, handelte es sich in der Regel nur um Rückstände einzelner Wirkstoffe im Spurenbereich (kleiner 0,01 mg/kg) und damit um Gehalte, die deutlich unterhalb der Konzentrationen liegen, die üblicherweise nach Anwendung entsprechender Wirkstoffe im Erntegut festgestellt werden.
Der mittlere Pestizidrückstandsgehalt in allen untersuchten Frischobstproben aus ökologischem Anbau lag bei 0,004 mg/kg, wenn alle als ökologisch bezeichneten Proben – auch solche mit irreführender Öko-Kennzeichnung – in die Berechnung einfließen. Konventionelles Obst enthielt dagegen im Mittel 0,44 mg Pflanzenschutzmittelrückstände pro kg (ohne Oberflächenbehandlungsmittel) und wies somit im Mittel einen 110-fach höheren Gehalt an Pestiziden auf als Öko-Obst.
Bei Gemüse aus ökologischem Anbau lag der mittlere Pestizidrückstandsgehalt bei 0,004 mg/kg, wenn alle als ökologisch bezeichneten Proben in die Berechnung einfließen. Konventionelles Gemüse enthielt dagegen im Mittel 0,29 mg Pflanzenschutzmittelrückstände pro kg (ohne Bromid) und wies somit im Mittel einen zirka 73-fach höheren Gehalt an Pestiziden auf als Öko-Gemüse.
Die festgestellten Verunreinigungen sind in erster Linie auf Einflüsse aus der Umwelt zurückzuführen. Denn gegen die allgemeine Schadstoffbelastung der Luft, des Wassers und der Böden ist auch in der Bio-Landwirtschaft kein Kraut gewachsen, der Öko-Landbau findet in keinem Vakuum statt. Das heißt, auch in Bio-Obst und -Gemüse können Schadstoffspuren aus der Umwelt enthalten sein. Für den Bio-Landwirt bedeutet das z. B., dass Spuren von Pflanzenschutzmitteln, die ein konventioneller Bauer aus seiner Nachbarschaft gespritzt hat, auf den Randbereich seines Feldes abdriften können.
Deshalb sind die Kontrollen bei Bio-Obst und -Gemüse besonders streng. Auch wir von basic untersuchen stichprobenartig unser Sortiment auf Schadstoffe. Diese Rückstandsuntersuchungen geben uns Aufschluss über die Qualität unserer Produkte. Sollten wir beispielsweise in einem Lebensmittel zu hohe Werte von Rückständen aus chemischen Pflanzenschutz- oder Düngemitteln oder auch zu hohe Nitratwerte finden, würde die Ware sofort aus den Regalen genommen und Ursachenforschung betrieben werden.

Warum sind Bio-Produkte meistens etwas teurer?

Die Vielzahl an Menschen, die in der Landwirtschaft, in der Verarbeitung, bei den Kontrollstellen und im Handel für Bio-Produkte arbeiten, und die strengen Auflagen, die es ermöglichen, hochwertige und gesunde Lebensmittel zu produzieren, machen sich beim Preis bemerkbar. Für die Bio-Bauern gilt das Prinzip Klasse statt Masse: Eine meist geringere Anzahl von Tieren, längere Mastperioden, die Einhaltung von Fruchtfolgen, kein Einsatz von Wachstumsbeschleunigern, mechanische Unkrautbekämpfung – das bedeutet einen höheren Produktionsaufwand bei gleichzeitig geringeren Erträgen. Auch die Kosten für Futtermittel, das Saatgut, die Öko-Kontrollen und vieles mehr schlagen sich beim Preis nieder.

Qualität braucht Zeit: Die Verarbeitung von Bio-Produkten ist – nicht nur bei handwerklichen Produkten – meist aufwändiger. Im konventionellen Bereich lassen sich durch Zusatzstoffe viele Produktionsprozesse wirtschaftlicher gestalten. Doch diese sind für die ökologische Verarbeitung größtenteils verboten. Statt künstlicher Aromen müssen z. B. natürliche, kostenintensivere Zutaten aus biologischer Erzeugung verwendet werden. Was Lebensmittel tatsächlich kosten: Bei dem Preisvergleich mit preisgünstigeren Lebensmitteln müssen u. a. auch die Kosten mit einbezogen werden, die nicht auf dem Kassenzettel stehen: Ökologische Folgekosten der intensiven Landwirtschaft, die durch den Öko-Landbau gar nicht erst anfallen – z.B. die Verunreinigung des Trinkwassers – bezahlen die Verbraucher an anderer Stelle. Konventionelle Lebensmittel sind heutzutage so billig wie noch nie. Die Bundesbürger haben noch nie so wenig Geld für Lebensmittel ausgegeben wie heute: Nur 14 % des monatlichen Einkommens eines Haushalts fließen in den Einkauf von Lebensmitteln. Anfang der 60er-Jahre waren es dagegen noch 37 %. Während sich die Ausgaben für die Ernährung seitdem mehr als halbiert haben, ist das durchschnittliche Einkommen in den letzten 40 Jahren auf das Sechsfache gestiegen.

Sind Bio-Produkte frei von Gentechnik?

Die EU-Öko-Verordnung verbietet den aktiven Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen. Genetisch veränderte Organismen und aus oder durch GVO hergestellte Organismen dürfen nicht in der ökologisch/biologischen Produktion verwendet werden. Allerdings können derzeit auch bei Öko-Produkten zufällige und unbeabsichtigte Beimischungen gentechnisch veränderter Organismen (GVOs) nicht zu 100 % ausgeschlossen werden. Durch die Ausbreitung des Einsatzes von Gentechnik in der Landwirtschaft ist z. B. mittlerweile rund die Hälfte des weltweit angebauten Sojas gentechnisch verändert. Da ist es wichtig zu wissen, dass Soja aus kontrolliert ökologischem Anbau davon nicht betroffen ist. Um sicher zu gehen, überwachen die Hersteller (z. B. Viana, Provamel) der Soja-Produkte, die Sie bei basic kaufen können, jeden Schritt der Produktionskette sorgfältig. Aufgrund ihrer strengen Kontrollsysteme garantieren sie, dass der Genuss von Bio-Soja-Lebensmitteln frei von Gentechnik bleibt.

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