Gesunde Ernährung aus heimischer, ökologischer Landwirtschaft

Boden gut, alles gut

An blühendem Grün- und Ackerland kann man sich gar nicht satt sehen. Satt machen soll es aber ja auch: Denn gut die Hälfte der deutschen Landesfläche wird landwirtschaftlich genutzt. Doch was wächst da eigentlich genau und wie hängt die Landwirtschaft mit gesunder Ernährung zusammen?

Deutschlands Landschaft ist maßgeblich von Grün- und Ackerflächen geprägt. Das fällt am meisten auf, wenn man mit dem Flugzeug über das Land fliegt. Durch die intensive Landwirtschaft hat sich die einst vielfältige Kulturlandschaft gewandelt. Gab es bis in die 50ger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein überwiegend Gerste, Hirse, Lein, Erbse oder Mohn, werden die Felder heutzutage stark von Mais, Weizen, Gerste und Roggen dominiert. Aber auch Raps beherrscht die Landschaft. Im April und Mai erstreckt sich die leuchtend gelbe Blütenpracht, soweit das Auge reicht. Und hier zeigt sich das Problem: die Monokultur. Denn wenn der Raps abgeblüht ist, wächst dort nichts mehr. Ökologische Fragen zu Vielfalt und Fruchtfolge entstehen. Vor allem da eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung für unsere Gesellschaft immer wichtiger wird. Circa 90 Kilogramm Gemüse essen wir Deutschen im Schnitt pro Jahr. Ganz vorne auf der Beliebtheitsskala stehen Tomaten, gefolgt von Zwiebeln und Möhren. Generell ist Gemüse kaum auf unseren Feldern zu finden. Der Anbau nimmt in Deutschland nur ein Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche ein. Und das, obwohl wir wissen, dass wir weit mehr Pflanzliches und weniger Tierisches für unsere Ernährung benötigen. 60 Prozent aller deutschen Ackerflächen dienen der Produktion von Tierfutter in Form von Mais und Getreide. Hinzu kommen außerdem noch mehr als drei Millionen Tonnen eiweißreicher Sojaschrot aus süd- und nordamerikanischen Monokulturen, die die Landwirte jedes Jahr an ihre Tiere verfüttern.

Ein erster Schritt zurück zu besseren Böden und zu Biodiversität wäre ein deutlicher Abbau der Tierbestände sowie die Umstellung von konventioneller Landwirtschaft auf die ökologische Bewirtschaftung. Dies würde viele Futter- und Ackerflächen für andere Erzeugnisse freimachen. Aber auch neu entstandenen Flächen dürfen nicht mit Monokulturen kaputt gemacht werden. Entsteht ausreichend Platz für Bohnen, Erbsen, Linsen und andere Hülsenfrüchte, die uns dann als alternative Eiweißquelle dienen können, müssen diese nicht importiert werden. Alte Gemüsesorten wie Gelbe Bete, Mairüben, Pastinaken, Mangold oder Steckrüben können außerdem erhalten werden und ein Comeback auf unseren Tellern feiern.

Das Ziel muss daher sein: zurück zu einem gesunden Boden mit verschiedenen Nutzpflanzen. Die Zutaten für die Umsetzung hätten wir nämlich schon - jetzt muss nur noch gekocht werden.

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